Beate

Arbeiten, arbeiten, arbeiten….

…hat momentan mit die höchste Priorität in meinem jungen Leben, es ist nämlich Examszeit an der LSBU.
Den Start machte am 13.1. Advanced Digital Electronics, worauf dann am 15.1. Networks & Broadband Systems folgte und einen krönenden Abschluss am 20.1. mit Professional Engineering in Context findet. Für das letzte wird wohl auch noch eine Menge Schreibarbeit anstehen…ich mag gar nicht dran denken :-(

Aber fangen wir erst mal damit an, dass ich herrliche drei Wochen in Deutschland verbracht habe.
Gestartet bin ich am 14.12. mit Malte zusammen, vom Wohnheim aus Richtung Stanstead Flughafen. Zwei Busfahrten, eine davon höchst turbulent weil unsere Busfahrer/-in (man konnte es nicht so genau sagen) auf dem Weg zur Liverpoolstation gnadenlos einen LKW gerammt hatte was sie auch ihren Seitenspiegel und viel gefluche gekostet hat, und eine Sicherheitskontrolle später saßen wir gut im Flugzeug und los ging die Reise.
Verbracht hab ich dann meinen Deutschlandaufenthalt teils in Berlin bei Bernd, teils im kleinen Städtchen Prettin bei Mutti. Es gab sehr viel Schnee, eisige Kälte und lecker gekochtes von Mutti…was will man mehr!?
Auch den Start ins neue Jahr hab ich zünftig gefeiert. Da ich ja seit einigen Jahren, arbeitsbedingt, nicht wirklich Silvester feiern konnte musste der diesjährige Jahreswechsel natürlich auch besonders begangen werden. Deswegen fand sich eine kleine Gruppe, die aus Bernd, meinem Bruder und ein paar Bekannten bestand zusammen und wir haben uns Silvesterkarten für die Spreebar in Berlin gekauft. 49€ bezahlt, Garantie auf den ganzen Abend Getränke mit inbegriffen, Musik für jeden Geschmack und ein herrliches Feuerwerk an der Spree. War alles in allem ein sehr schöner Abend.
Am 5.1. musste ich dann wieder am Schönefelder Flughafen in Berlin stehen um die Rückreise anzutreten…fast hätte die berliner Flughafenkontrolle meine Ausreise verhindert, weil sie dachten das mein Developmentboard etwas höchstgefährliches ist womit ich eventuell mich und den Rest der Welt in die Luftsprengen könnte…aber eine kleine Untersuchung des Sprengsatzes hat ergeben dass ich wohl doch nicht so gefährlich bin wie ich ausseh…zumindest nicht bei diesem Flug.
Im Wohnheim angekommen empfing mich dann ein herrliches Empfangskommitee, was aus Sibille und einer Flasche Whisky bestand. Nochmal vielen Dank an Sibilles Alex dafür!
An Erkenntnissen bin ich in den letzten WOchen auch reicher geworden…Briten mögen keinen Schnee…Zwei Schneeflocken bedeuten 2 Tage Verkehrscaos bei den Öffentlichen Verkehrsbetrieben. Der ganze Spaß ging soweit, dass sogar unsere Examen auf dem Spiel standen…gott sei dank ist es zu diesem Super-GAU aber nicht gekommen.
Und nun verbringe ich meine Zeit seitdem mit meinem Final Year Project und diversen Lecture unterlagen. Hört sich vielleicht spaßiger an als es ist, aber was sein muss muss sein.
Nächsten Mittwoch ist das Ganze dann endlich vorbei und Freitag wird das dann ordentlich im Electricballroom begossen!

Bis dahin halten wir uns mit Sauerkraut und Schwarzwälder Kirschtorte bei Laune

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